Technik

Bei Station-Infoscreen projizieren leistungsstarke Projektoren Bildsequenzen und kurze Filme auf Großbildflächen, die hinter den Gleisen angebracht sind. Auf Ton wird verzichtet, um eine Belästigung der wartenden Fahrgäste zu vermeiden.

Was auf der jeweiligen Bildfläche zu sehen ist, wird in einem Playout-PC generiert. Dieser PC holt sich die aktuellen Text-, Bild- und Videoinformationen sowie Steuerbefehle zur Abfolge der Informationen von einem Server in der Station, der wiederum via DSL mit der Zentrale in München verbunden ist.

Bei Einfahrt einer Bahn wird das Programm unterbrochen. Mittels der DSL-Verbindung ist die Infoscreen-Zentrale jederzeit in der Lage, den Betriebszustand der Server, PCs und Projektoren an den einzelnen Standorten zu überprüfen und gleichzeitig das Programm kurzfristig zu aktualisieren.

Central-Infoscreens sind sehr helle und kontrastreiche große Plasmadisplays im 16:9-Format. Die Bildflächen sind auf freistehenden Säulen an zentralen Punkten der Bahnhofshallen aufgestellt, ihre Gesamthöhe liegt bei etwa 4 m, die Diagonale der Bildflächen zwischen 2,15 und 3,2 m.

Die Programminhalte auf den einzelnen Screens werden von der Redaktionszentrale auf einen lokalen Server gespielt und mittels eines Playout-PCs abgespielt. Kurzfristige Aktualisierungen des Programms sind so problemlos möglich.

Der Betriebszustand eines jeden Central-Infoscreens kann von der Infoscreen-Zentrale jederzeit überprüft werden.